Montag, 11. Dezember 2017

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Offene Fonds


Die Anzahl der Anteile (und somit die der Teilhaber) ist bei offenen Fonds von Anfang an nicht festgelegt. Neue Anteile werden von der Fondsgesellschaft nach Bedarf ausgegeben und auch wieder zurückgenommen. Die Aktienfonds, die in Deutschland aufgelegt werden (Aktie Fond), sind meistens offene Fonds.

Offene Fonds Prinzipiell können in einem offenen Fonds zu jeder Zeit neue Anteile erworben werden. Jedoch ist es der Fondsgesellschaft möglich, die Ausgabe der Fondsanteile temporär einzuschränken, auszusetzen oder unwiderruflich zu beenden.

Von großer Wichtigkeit ist die so genannte Rücknahmeverpflichtung. Sie beinhaltet, dass die Gesellschaft Ihre Anteile gemäß den vertraglichen Übereinkünften zurücknehmen muss. Sie erhalten dafür jeweils den offiziellen Rücknahmepreis. Dies garantiert dem Anleger, dass er seine Anteilsscheine jederzeit liquidieren kann.

In Deutschland sind die beliebtesten Investmentfonds Rentenfonds, Aktienfonds und Immobilienfonds.

Die Gelder der Anleger werden in offenen Immobilienfonds nach dem Prinzip der Risikomischung vor allem in Grundstücke mit gewerblicher Nutzung, Gebäude oder/und eigene Bauvorhaben investiert. Zudem haben sie liquide Finanzanlagen. Das sind zum Beispiel Bankguthaben oder Wertpapiere. Mit diesen Liquiditätsanlagen werden anfallende Zahlungsverpflichtungen, die etwa durch den Kauf von Liegenschaften zustande kommen, und ebenso die Zurücknahmen der Anteilsscheine gesichert.

Hinter offenen Immobilienfonds lauern, wie hinter zahlreichen anderen Geldanlageformen, bestimmte Risiken (Finanzen Investment). Wenn beispielsweise Objekte leer stehen, setzen sich Immobilienfonds einem Ertragsrisiko aus. Es können in erster Linie Schwierigkeiten bei einer Erstvermietung entstehen, sollte der Fonds eigene Bauvorhaben durchführen. Der Fonds kann an Ertragskraft verlieren (Geldanlage Rendite), wenn Leerstände auftreten, die ungewöhnlich hoch sind. Die Zurücknahme der Anteilsscheine - diese Möglichkeit besteht genau wie bei Anteilsscheinen - kann außerdem in offenen Immobilienfonds eingeschränkt sein. In den Verträgen wird insbesondere manchmal die Möglichkeit festgelegt, in der Folge von umfangreicheren Zurückgaben von Anteilscheinen eine Zurücknahme für längere Zeit auszusetzen. Wenn ein so gearteter Fall auftritt, ist es nicht möglich, innerhalb dieses Zeitraums seine Anteilscheine in Bargeld zurückzuverwandeln.

Bei offenen Rentenfonds wird in verzinsliche Wertpapiere investiert, die verschiedene Zinssätze sowie Laufzeiten haben (Geldanlage Fond). Diese sind fast ohne Ausnahme Wertpapiere, deren Emittent eine gute bis ausgezeichnete Bonität vorweisen kann. Ferner gibt es bestimmte Rentenfonds, die parallel zu bestimmten Aktienfonds spezielle Teile des Rentenmarkts fokussieren.

Offene Aktienfonds investieren das Kapital (Aktie Fond), das ihnen übertragen wurde, in Wertpapiere. Die jeweiligen Vertragsbedingungen regeln die Bandbreite der einzubeziehenden Papiere und den Anlageschwerpunkt.

Je spezialisierter der Aktienfonds ist, so jedenfalls die Meinung einiger Experten, desto größer ist das Anlagerisiko. Bei länderspezifischen Fonds zum Beispiel kann das Verlustrisiko höher sein, da sie sich in die Abhängigkeit der Entwicklung von speziellen Märkten begeben. Branchenspezifische Fonds, wie etwa Energie-, Technologie- und Rohstofffonds, setzen sich einem erheblichen Verlustrisiko aus, da per definitionem ausgeschlossen wird, das Risiko breit und branchenübergreifend zu streuen, da man sich nur auf eine Branche konzentriert (vgl. "Investment-Tipps").

Der wesentliche Unterschied zwischen offenen Immobilienfonds auf der einen und offenen Aktienfonds auf der anderen Seite liegt in den verschiedenen Anlageobjekten und der Art, wie das Sondervermögen bewertet wird: Bei Wertpapieren wird die Bewertung anhand aktueller Devisen- und Börsenkurse vorgenommen, bei Immobilien führt sie ein unabhängiger Sachverständigenausschuss durch.
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