Die Autoreifen müssen gewechselt werden, die Spülmaschine ist defekt, ein schneller Trip ins Ausland - was eben so Unvorhergesehenes ansteht. Sie sollten auf dem Sparbuch (Rendite Anlage) keine Summen über einige Tausend Euro hinaus versauern lassen. Allein die Inflation war in den letzten Jahren höher als die kümmerlichen Zinsen auf Sparkonten. Folglich ist das Sparbuch keine geeignete Geldanlage, sondern höchstens für den Notgroschen ein sicherer Platz.
Geld aufs Girokonto?
Das Girokonto schneidet als Geldanlageform noch schlechter als das Sparbuch ab. Zwar verzinsen manche Banken durchaus ein Girokonto-Guthaben, allerdings ist der Zinssatz gering, wie bei jederzeit verfügbarem Geld üblich. Sie sollten auf dem Girokonto nur so viel Geld vorhalten, wie Sie in maximal zwei Monaten aufbrauchen können. Üblicherweise decken Sie mit einer solchen Summe die festen monatlichen Kosten und vielleicht hier und da "unvorhergesehene" Ausgaben ab. Können Sie für spontane bzw. plötzliche Kosten auf ein Sparbuch zugreifen, dann können Sie den Betrag auf dem Girokonto immer noch z.B. auf die festen monatlichen Kosten verkleinern - zu Gunsten einer besseren Anlageform (Geldanlage hohe Rendite).
Geld anlegen - aber wie?
Ebenfalls keine geeignete Geldanlage ist Festgeld, obwohl es etwas mehr einbringt (Rendite Anlage). Sie erhalten hier je nach allgemeinem Zinsniveau zurzeit von 0,5% bis 2% Zinsen pro Jahr. Zum kurzfristigen Parken von Ersparnissen kann Tagesgeld - abhängig von der jeweiligen Bank - höhere Zinsen einbringen als Festgeld, darüber hinaus ist es außerdem kurzfristiger verfügbar.
Als Rivalen der Versicherungen gelten die Ratensparverträge. Den Sparkassen und Banken sind die Ratensparverträge (Sicher Geldanlage), was den Versicherern die Lebensversicherungen sind. Hier sind die Laufzeiten vorher festgelegt. In den ersten Jahren kann in der Regel nicht ohne Weiteres über das Geld verfügt werden. Darüber hinaus muss der Sparer sich auf Kündigungsfristen einstellen, die über Monate gehen können. Üblicherweise ist der Zinssatz variabel; ab und zu wird er mit dem sich wandelnden Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt abgestimmt. Statt variablem Zins bieten manche Banken auch einen festen Zins über die ganze Laufzeit. Dieser ist aber aller Erfahrung nach meist zu gering angesetzt.
Von den Zinsen einmal abgesehen, gibt es beim Ratensparvertrag außerdem häufig noch einen sogenannten Bonus, der Anleger vermutlich animieren soll, bis zum Ende der Laufzeit dabeizubleiben. Mit der Länge der Laufzeit wächst nämlich auch der Bonus. Wer zuvor kündigt, geht eines Teils vom Bonus verlustig. Dadurch wird die Rendite des Sparplans gedrückt. Die verschiedenen Geldinstitute haben mannigfaltige Bonusvarianten - hier sollte man aber aufpassen: Die Einmalzahlung des Bonus, die am Ende der Laufzeit stattfindet, zieht möglicherweise steuerliche Nachteile nach sich (Geldanlage Rendite).
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