Montag, 11. Dezember 2017

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Sparer verschenken Steuern bei Geldanlagen


Jeder siebte deutsche Bankkunde hat für seine Geldanlage keinen Freistellungsauftrag eingerichtet und zahlt aus diesem Grund zu hohe Steuern. Dabei kann eine Zinsfreistellung auch nachträglich noch eingerichtet werden und dem Anleger steuerliche Vorteile bescheren.

GeldanlageMillionen deutsche Anleger verschenken Jahr für Jahr bares Geld an den Staat: insgesamt zahlen 15 Prozent der deutschen Sparer unnötig Steuern auf ihre Zinseinnahmen, da sie für ihre Geldanlage keinen Freistellungsauftrag eingerichtet haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Vor allem die jugendlichen Sparer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren bescheren dem Staat unnötige Steuergeschenke - stolze 29 Prozent dieser Altersgruppe haben für ihre Geldanlage keinen Freistellungsauftrag eingerichtet.

Freistellungsauftrag einrichten

Jeder Bundesbürger hat einen persönlichen Freibetrag, bis zu dessen Höhe Kapitalerträge aus Geldanlagen, zum Beispiel in Form von Zinsen oder Dividenden, von der Steuer befreit werden können. Derzeit liegt der Steuerfreibetrag bei 801 Euro pro Person, verheiratete Personen können pro Ehepartner sogar bis zu 1.602 Euro steuerfrei vereinnahmen. Auf Beträge, die darüber hinaus gehen, wird die so genannte Abgeltungsteuer erhoben. Sie liegt derzeit bei 26,35 Prozent und wird an das jeweils zuständige Finanzamt abgeführt.

Ein entsprechender Freistellungsauftrag sollte am besten gleich mit der Eröffnung eines Kontos eingerichtet werden, bei den meisten Banken oder Kreditinstituten ist dies aber auch jederzeit noch nach Eröffnung eines Kontos möglich. Wichtig: seit 2011 können Freistellungsaufträge nur noch in Verbindung mit der individuellen Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) entgegen genommen werden. Verbraucher, die mehrere Geldanlagen besitzen, sollten ihren Sparer-Pauschbetrag am besten so aufteilen, dass möglichst wenig Geld an die Steuer verschenkt wird. Hat man sein Vermögen auf mehrere Banken aufgeteilt, sollte in jeder Bank ein Freistellungsauftrag in Höhe der zu erwartenden Erträge abgeschlossen werden. Es kann nicht schaden, sich in finanziellen Angelegenheiten dieser Art an einen fachkundigen Berater zu wenden. Auch im Internet finden sich nützliche Informationen. Sollten Wohnobjekte als Geldanlage genutzt werden, findet man z.B. Immobilien bei Immonet, welche zugleich zahlreiche Informationen hierzu bereitstellen.

An Kapitalentwicklung anpassen

Auch die Höhe des Freistellungsauftrags kann jederzeit geändert und an die Geldanlage angepasst werden, zum Beispiel falls Geldbeträge zwischen den Kreditinstituten umgeschichtet werden oder wenn die Erträge der Kapitalanlage überraschend höher als erwartet ausfallen. Bei variablen Sparanlagen wie beispielsweise Tagesgeldkonten können sich die Kapitalerträge aufgrund von Zinsanhebungen vergrößern.

Wer keinen Freistellungsauftrag eingerichtet hat, kann die zu viel gezahlten Steuern auch im Rahmen der Einkommenssteuererklärung vom Finanzamt zurückfordern. Doch viele Sparer wissen überhaupt nicht, wie die Abgeltungsteuer im Rahmen der Steuererklärung geltend gemacht werden kann. Häufig wird sogar schlichtweg vergessen, die zu viel gezahlten Steuern überhaupt anzugeben, bemängeln Verbraucherschützer.

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