Montag, 11. Dezember 2017

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Zertifikate


Mit Zertifikaten wird Ihnen das Recht auf die Beteiligung an Wertentwicklungen gewährt; Zertifikate werden als Anlagemöglichkeit mit überschaubarem Risiko betrachtet (nachhaltiges Investment). Es wird in der Hauptsache zwischen Diskontzertifikaten und Indexzertifikaten unterschieden, hiervon existieren außerdem jeweils verschiedene Varianten.

Zertifikate Mit Indexzertifikaten, die auch unter dem Namen "Partizipationsscheine" bekannt sind, wird ein Anspruch auf die Auszahlung eines Geldbetrags bzw. Abrechnungsbetrags verbrieft; die Höhe dieses Betrags hängt vom Wert des am Fälligkeitstag zu Grunde liegenden Indexes ab.

Sie können als Anleger mit dem Kauf eines Indexzertifikates am Wachstum des zu Grunde liegenden Indexes teilhaben, ohne die Wertpapiere, die im Index enthalten sind, einzeln zu kaufen (Geldanlage Rendite).

Der Index ist ein abstraktes Modell, in dem die Entwicklung an Wertpapiermärkten dargestellt wird. In Bezug auf Wertpapierindizes stellen außer Rentenindizes insbesondere Aktienindizes eine häufige Erscheinungsform dar (vgl. auch "Hedgefonds").

Der Aktienindex kommt, gleich anderen Indizes, in einem einzigen Wert zum Ausdruck. Verändern sich die Kurse der dem Aktienindex zu Grunde liegenden Aktien, so spiegelt sich das in den Veränderungen des Standes eines Aktienindexes wider. Infolgedessen kann man sagen, dass Aktienindizes als Gradmesser für die Bewegungen an den Aktienmärkten funktionieren. Das gilt analog für Rentenindizes - sie stellen die Veränderungen der Kurse an den Anleihemärkten dar. Die bekanntesten Aktienindizes: Dow Jones sowie S&P 500 (USA), der Nikkei 225 (Japan), der Dow Jones STOXX (Europa), der DAX (Deutschland), der FT 100 (Großbritannien) oder der CAC 40 (Frankreich). Zum Beispiel besteht der DAX aus zirka dreißig inländischen Standardaktien (vgl. auch "Aktienfonds").

Auch eine die Zusammensetzung eines Aktienkorbes oder die Zusammensetzung von Aktien aus einer Branche kann durch Aktienindizes abgebildet werden. Immer öfter kommt es auch vor, dass einzelne Emissionshäuser individuell zusammengestellte Indizes publizieren und zeitgleich hierauf bezogene Zertifikate begeben. Aus den spezifischen Zertifikatsbedingungen ergeben sich Zeiträume, Zusammensetzung und Anpassungsmodalitäten.

Das Indexzertifikat verläuft im Wert normalerweise parallel zu allen Bewegungen des Index, im Positiven wie im Negativen. Steigt der Index, so führt dies zu höheren Preisen für das Zertifikat; ist der Index rückläufig, so führt dies zu sinkenden Zertifikatspreisen (Geldanlage Rendite).

Der Wert eines Indexzertifikats ist in der Regel dem Wert der Titel äquivalent bzw. einem Bruchteil davon, welcher sich in der Höhe des Indexes ausdrückt. Beispielsweise beträgt der Preis des Zertifikates etwa 100 Euro bei einem Index von 1.000 und einem Bezugsverhältnis von 1:10, während er etwa 1.000 Euro beträgt beim Bezugsverhältnis von 1:1. Liegt Indexzertifikaten ein Preisindex zu Grunde, notieren sie mit einem Abschlag zum Indexstand, welcher dem momentanen Wert der zu erwartenden Dividendenzahlung der Aktien, die im Index enthalten sind, entspricht.

Man handelt Indexzertifikate an der Börse und/oder außerhalb der Börse gehandelt. Üblicherweise stellt der Ausgeber der Zertifikate täglich fortlaufend die Ankaufskurse und die Verkaufskurse. Der Anleger kann somit bis zum Laufzeitende immer Zertifikate zu Marktpreisen an- und verkaufen.

Mit einem Indexzertifikat erlangen Sie kein Anrecht auf die Wertpapiere, die dem Index zu Grunde liegen. Beim Aktienindex kann also nicht die Aushändigung der Aktien beansprucht werden. Stattdessen erfolgt bei Rückgabe bzw. bei Fälligkeit des Zertifikats die Auszahlung eines Abrechnungsbetrags, der sich in seiner Höhe nach dem derzeitigen Stand des zu Grunde liegenden Indexes richtet.

In der Regel dauert die Laufzeit der Zertifikate mehrere Jahre (siehe auch "Investment-Tipps"). Innerhalb dieses Zeitrahmens gibt es üblicherweise weder periodische Zinszahlungen noch sonstige Ausschüttungen (Dividenden etc.).

Besondere Risiken der Indexzertifikate

Der Preis für Indexzertifikate gibt die Kursbewegungen des zu Grunde liegenden Indexes in festgesetzter Relation wieder. Sämtliche negativen sowie positiven Faktoren der Beeinflussung, die Veränderungen von Preisen bei im Index enthaltenen Wertpapieren bewirken, haben also Einfluss auf den Indexstand und also auch auf den Preis des Zertifikats.

Je volatiler die Wertpapiere, die dem Index zu Grunde liegen, und je gleichgerichteter die Kursbewegungen derselben, desto umfangreicher fallen Wertschwankungen des Zertifikats aus. Einzelne Aktien können zum Teil großen Einfluss auf den Wert des Indexes haben, welcher den Zertifikaten zu Grunde liegt, und verändern also unter Umständen den Wert der Zertifikate in Folge von Kursrückgängen unmittelbar negativ (vgl. auch "Aktienfonds").

Man beachte, dass die Steigerung des Kurswerts bei Zertifikaten die alleinige Ertragschance darstellt. Eventuelle Kursverluste der Zertifikate in Folge eines rückläufiger Indizes sind nicht zu kompensieren, weil die Zertifikate andere Erträge nicht gewähren - wie z. B. Zinsen oder Dividenden.

Wertpapiere mit einer festen Laufzeit sind die Diskontzertifikate. Bei ihnen hängt die Art der Rückzahlung zum Zeitpunkt der Fälligkeit vom Wert des Referenzgegenstands (das können Indizes sein oder Aktien) am jeweiligen Stichtag ab. Entweder wird die Lieferung des Referenzgegenstands oder die Zahlung eines fixen Geldbetrags durch die Zertifikatsbedingungen verbrieft.

Für Diskontzertifikate ist charakteristisch, dass der Kaufpreis immer unterhalb des momentanen Preises vom jeweiligen Referenzgegenstand steht. Deshalb kann auch von einem "Diskont" gesprochen werden. Hier ist das Potenzial von vornherein eingeschränkt, der Rückzahlungsbetrag kann nämlich einen Höchstbetrag, der im Voraus festgelegt wurde, nicht überschreiten (Geldanlage Rendite). Der Anleger erhält außerdem keine periodischen Zinszahlungen oder andere Ausschüttungen, wie beispielsweise Dividenden, wie das bei manchen Aktien der Fall ist.

Die Diskonthöhe im Vergleich zum Preis des Referenzgegenstands variiert im Zeitablauf und tendiert am Schluss der Laufzeit gegen Null. Während der Laufzeit hängt der Preis für das Zertifikat außerdem entscheidend von der Entwicklung des Preises für den Referenzgegenstand ab. Wenn der Preis für den Referenzgegenstand fällt, dann fällt grundsätzlich auch der Preis des Zertifikats. Selbiges gilt umgekehrt für Preissteigerungen, dies gilt jedoch lediglich bis zur Höhe des größten Rückzahlungsbetrags, der hierbei wie eine Wertobergrenze wirkt.

Die größtmögliche Ertragschance (Geldanlage Rendite) ist für Sie als Anleger folglich beschränkt auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem festgelegten maximalen Rückzahlungsbetrag und dem Kaufpreis. Weil der aktuelle Preis des Referenzgegenstands in der Regel den Preis des Diskontzertifikats übersteigt, können die Zertifikate (verglichen mit dem direkten Erwerb des Referenzgegenstands) mit einem Abschlag erworben werden. Rückgänge im Kurs des Referenzgegenstands bedeuten also für den Inhaber des Diskontzertifikats gegen Ende der Laufzeit einen Verlust, falls der Kurs des Referenzgegenstands sich zum Stichtag unterhalb des von Ihnen gezahlten Preises für das Diskontzertifikat befindet (Rendite Anlage).

Abhängig von der Art des Referenzgegenstands und der Entwicklung des Werts sind in den Rückzahlungskonditionen die Lieferung des Referenzwerts (beispielsweise Indexzertifikate oder Aktien) oder eine Barauszahlung vorgesehen. Es hängt also von der Entwicklung des Preises des Referenzgegenstands ab, ob Sie am Tag der Fälligkeit des Diskontzertifikats die Lieferung des Referenzgegenstands erhalten - oder Geld.

Diskontzertifikate: besondere Risiken
Grundsätzlich weisen Diskontzertifikate dasselbe Kursrisiko auf wie der Referenzgegenstand, der zu Grunde liegt. Wenn Sie ein Diskontzertifikat erwerben, haben Sie folglich immer dann Verluste hinzunehmen, wenn der Kaufpreis, den Sie gezahlt haben, über einem späteren Verkaufspreis beziehungsweise (am Fälligkeitstag) über dem Wert des Referenzgegenstands liegt (Geldanlage Rendite). Einbußen sind nicht mit anderen Erträgen aus diesem Wertpapier zu kompensieren.

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