Montag, 11. Dezember 2017

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Häuser als Kapitalanlage


Immobilien gelten in Deutschland allgemein als sichere Anlage, denn sie sind wertbeständig und dienen somit als Schutz vor Inflation. Dies ist jedoch vornehmlich im privaten Bereich gegeben, wenn die Häuser und Immobilien selbst genutzt werden. In diesem Fall lohnt ein derartiges Investment, denn im Alter entfallen so hohe Mietzahlungen. In gewerblichen Bereich, aber auch in ländlichen Regionen, sind Immobilien immer wieder von sinkenden Preisen betroffen.

Der Eigennutzung von Immobilien steht die Geldanlage in diesem Bereich gegenüber. Wichtigstes Kriterium ist hierbei die Erzielung von Mieteinkünften, um hiermit die Betriebskosten, die Finanzierung sowie die Rücklagen bedienen zu können. Bei der Geldanlage in Immobilien ist daher die Auswahl des Objekts, dessen Standort sowie die allgemeine Wirtschaftslage der ausgesuchten Region entscheidend. Nur wenn die Vermietungsquote des Hauses hoch und die Mieter solvent sind, können ansprechende Renditen erzielt werden. Beim Kauf oder beim Bau einer Immobilie sollte auch geprüft werden, welche Wertsteigerungspotenziale die jeweilige Region bietet. Regionen mit einer hohen Wirtschaftsleistung bieten hier weitaus mehr Potenzial, denn diese Standorte ziehen weitere Unternehmen, aber auch Mitarbeiter an, wodurch die Vermietungsquote erhöht werden kann.

Für die Geldanlage in Immobilien kommen sowohl Mietshäuser als auch Bürogebäude und sogar Lagerhallen in Frage. Für die Höhe der Rendite ist das allgemeine Mietniveau der Region ausschlaggebend, welches natürlich in München und Stuttgart deutlich höher ist als in der bayerischen Provinz oder in Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig sind in diesen Regionen die Kaufpreise für Immobilien deutlich höher, was die Rendite durch die Zinsbelastung aus den Hypotheken schmälern kann. Vor dem Kauf des Hauses sollte daher genau analysiert werden, welche Einnahmen und Ausgaben mit dem Objekt in Verbindung stehen und welche Rendite erwartet werden kann.

Um die Immobilie dauerhaft vermieten zu können, ist deren Zustand sowie die Lage entscheidend. Nur Immobilien, die dem aktuellen Standard entsprechen, können zu hohen Preisen vermietet werden. Nicht selten ist es daher notwendig, vor dem Einzug der ersten Mieter Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen durchführen zu lassen. Die Kosten hierfür sowie für die eventuell notwendige Finanzierung sollten genau geplant werden. Gleichzeitig muss geprüft werden, in welcher Wohn- und Geschäftslage das Haus steht. Zu klären wäre hierbei, ob das Haus verkehrstechnisch gut zu erreichen ist und ob Autofahrer ihre Fahrzeuge gut abstellen können. Idealerweise ist das Objekt sogar mit einer Tiefgarage ausgestattet.

Wurde das Haus umfassend modernisiert und konnten bonitätsstarke Mieter gefunden werden, ist die Geldanlage in Immobilien eine gute Alternative zum Aktien- oder Zertifikatemarkt. Gerade in der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise flüchten Anleger gern in derart substanzhaltige Anlagen wie Immobilien. Zudem bleibt die Spekulationsfrist für Immobilien, die nach wie vor zehn Jahre beträgt, auch nach der Einführung der Abgeltungssteuer noch erhalten.

Anleger, die selbst kein Haus kaufen wollen, weil die Investitionssummen hierfür sehr hoch sind, können auch die Alternative von Immobilienfonds nutzen. In diesem Bereich stehen sowohl offene als auch geschlossene Fonds zur Verfügung. Offene Fonds haben hierbei den Vorteil, dass die Risiken durch das Investment in mehrere, teils bis zu 100 verschiedene Immobilien deutlich geringer ist als bei einem Einzelinvestment. Zudem sind Verfügungen täglich zum aktuellen Kurs möglich. Demgegenüber steht die etwas höhere Rendite bei geschlossenen Fonds, gleichzeitig ist der Anleger hier detailliert über das Objekt sowie die Mieter informiert. Der Anlagehorizont ist hierbei allerdings langfristig, er liegt zum Teil bei mehr als 20 Jahren. Auch bei Immobilienfonds gilt, dass die Auswahl der Objekte sowie deren Standorte genau geprüft werden sollten. Sofern die Fondsgesellschaft jedoch bonitätsstarke Mieter gefunden sowie langfristige Mietverträge vereinbart hat, ist das Risiko gering.

Fazit: Grundsätzlich ist die Anlage in Immobilien, abhängig vom Standort, den Mietern sowie die möglichen Einkünfte, für den langfristigen Anleger ein gutes Investment.


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