Montag, 11. Dezember 2017

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Berufsunfähigkeit


Jedes Jahr müssen Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Job aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, noch bevor sie das Rentenalter erreicht haben. Misslingt die Wiederherstellung der Arbeitskraft durch Heilbehandlung oder Umschulung, so erhalten - unter bestimmten Voraussetzungen - gesetzlich Rentenversicherte (Rentenversicherung) eine Rente. Das ist zwar insoweit gut. Jedoch reicht die Rente meist nicht zur Sicherung des bisherigen Lebensstandards (vergleiche "Private Rente").

Berufsunfähigkeit Leistungsanspruch hat nur, wer die letzten 5 Jahre vorm Eintreten der Erwerbsminderung wenigstens für 36 Monate Pflichtbeiträge gezahlt hat und/oder Zeiten ohne Pflichtbeiträge anrechnen lassen kann. Eine Ausnahme gilt für Arbeitsunfälle, bei denen bestimmte Umstände - gesetzlich festgelegt - automatisch zu einer Leistung führen.

Mit der Rentenreform trat Anfang 2001 eine grundlegende Änderung der Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit in Kraft. Ein neues Modell, die so genannte "Erwerbsminderungsrente", ersetzt nun das alte Modell: das der Berufsunfähigkeits- (Berufsunfähigkeit) und Erwerbsunfähigkeitsrente. Wer bereits im Jahr 2000 bzw. vor 2000 betroffen war, bezieht weiterhin Rente nach altem Recht.

Wer gesundheitsbedingt unter 3 Stunden täglich dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, kann die volle Erwerbsminderungsrente bekommen. Wer gesundheitsbedingt zwischen 3 und 6 Stunden täglich (also keine volle Berufsunfähigkeit) dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, kann die halbe Erwerbsminderungsrente bekommen. Gibt es keine Jobs für teilweise Erwerbsgeminderte auf dem Arbeitsmarkt, wird die volle Erwerbsminderungsrente statt der halben Erwerbsminderungsrente gezahlt. Keine Rente bekommt derjenige, der über 6 Stunden fähig ist, einer Arbeit nachzugehen.

Insbesondere bestimmt die Höhe des monatlichen Beitrags, wie hoch die Rente ist. Eine Einheitsrente gibt es nicht. Je höher das Einkommen, desto höher die Beiträge und desto höher auch die Rente. Um eine akzeptable Rente zu gewährleisten, wird bei jüngeren Versicherten so gerechnet, als wären die Beiträge bis zum Erreichen des 60. Lebensjahres gezahlt worden. Das bezeichnet man gemeinhin als "Zurechnungszeit".

Auch Erwerbsgeminderte müssen - genauso wie schwer behinderte Menschen - bezüglich der Altersrente künftig mit Abschlägen rechnen, falls sie vor dem 63. Lebensjahr die Rente in Anspruch nehmen möchten. Der Abschlag beziffert sich auf 0,3% je Monat, den die Person vor dem vollendeten 63. Lebensjahr in Rente geht, auf einen maximalen Abschlag von 10,8% der Rente begrenzt.

Aus der Rente sind Beiträge zur Krankenversicherung zu entrichten. Von der Rente hat Einkommensteuer nur in dem Falle gezahlt zu werden, wenn die Höhe der Rente einen Freibetrag übersteigt, der durch den Gesetzgeber festgelegt ist. Wer neben einer Erwerbsminderungsrente über keinerlei andere steuerpflichtigen Einkünfte verfügt, muss mit einem Steuerabzug nicht rechnen.

Bei den Außenstellen der Rentenversicherungsträger oder beim Bundesarbeitsministerium Berlin erhalten Sie weitere Einzelheiten. Sie können sich - gegen Honorar - mit allen gerichtlich zugelassenen Rentenberatern beraten.

Des Weiteren können Sie bei einem Vertreter Ihrer oder irgendeiner anderen Versicherungsgesellschaft Rat einholen (Versicherungen Beratung). Fast alle Versicherungsgesellschaften bieten die Möglichkeit der Versicherung gegen Berufsunfähigkeit. Wie immer gilt auch hier: Sie sollten die Notwendigkeit einer solchen Versicherung für Ihren Fall überdenken und mehrere Angebote vergleichen (Versicherungen Vergleich).


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Meine Berufsunfähigkeitsvers. soll folgende Leistungen beinhalten:
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