Montag, 11. Dezember 2017

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Haftpflichtversicherung


Obschon die Haftpflichtversicherung eine freiwillige Versicherung ist - der Abschluss ist nicht obligatorisch -, kann man ohne sie doch manch bittere Überraschung erleben. Dazu kommt es unter Umständen in dem Falle, dass man jemanden geschädigt hat; sei es ein Personen-, Vermögens - oder Sachschaden.

Haftpflichtversicherung Wer einen Schaden verursacht, muss - so will es das Gesetz - für die Wiedergutmachung des Schadens aufkommen. Kann jemand für einen Schaden verantwortlich gemacht werden, so kann er zur Kasse gebeten werden. Dabei ist es ganz egal, ob jemand vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat. Dabei heißt es: Bis zur Volljährigkeit der Kinder haften die Eltern für diese. Jedoch bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel (Versicherungen Beratung).

Zunächst einmal ist Ihre Haftung unbegrenzt. Sie müssen sogar Schäden tragen, die in die Millionen gehen. Bei einem durchschnittlichen Einkommen hat das in der Regel zur Folge, dass jemand bis ans Ende seines Lebens einen verursachten Schaden abzuzahlen hat. Und es kann heißen, dass das Einkommen - bis zur Grenze des Existenzminimums - so lange gepfändet wird, bis der Schaden beglichen ist. Jedoch können bereits Schäden in vierstelliger Höhe den Alltag eines Durchschnittsverdieners für eine ganze Zeit lang negativ beeinträchtigen.

Jedoch werden nicht alle Schäden, die Sie dem Gesetz nach wieder gutzumachen verpflichtet sind, auch immer von einer Haftpflichtversicherung übernommen. Im Versicherungsschutz existiert eine Fülle von Ausschlussklauseln (Versicherungen Beratung). Durch die Versicherungsbedingungen, die die Leistungen der Haftpflichtversicherung vertraglich festschreiben, ist das alles genau geregelt. Ein Geschädigter kann von Ihnen also zu Recht die Wiedergutmachung für einen Schaden fordern, den Sie verursacht haben, dennoch verweigert Ihre Haftpflichtversicherung die Begleichung, da dieser Schaden nicht Gegenstand der Versicherung war. In diesem Fall ist der Schaden von Ihnen selbst zu ersetzen - aus eigener Tasche.

Freilich sind nicht alle Schadenersatzklagen berechtigt. Falls nicht, kann die Haftpflichtversicherung auch Leistungen bereitstellen, unberechtigte Forderungen juristisch abzuwehren (vgl. auch "Rechtsschutz").

In anderen Fällen jedoch erhält man keine Leistung, obwohl der Schaden eigentlich gedeckt war. Nicht selten müssen die Leistungen der Versicherer dann vor Gericht erstritten werden.

Auf diese wundersame Weise sorgen die Haftpflichtversicherungen für Zulauf bei einem anderen Versicherungszweig: der Rechtsschutzversicherung. Nämlich dann, wenn eventuelle Kosten für einen Prozess gegen die Haftpflichtversicherung beglichen werden müssen.

Besondere Haftpflichtversicherungen (Versicherungen Vergleich)
Ein großer Teil der Versicherungsgesellschaften bietet unterschiedliche Haftpflichtpolicen für die verschiedenen Lebensbereiche an. Jedoch sind die Leistungen der Versicherungsgesellschaften alles andere als einheitlich. Es lohnt sich also für Sie, die Versicherungsbedingungen genau durchzulesen, weil jede Versicherung ihre eigenen Ausschlussklauseln besitzt.


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