Montag, 11. Dezember 2017

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Egal ob Rürup oder Riester Rente - der Vergleich ist enorm wichtig


Sicherlich ist unbestritten, dass es immer wichtiger wird, auf privater Basis für das Alter vorzusorgen, weil die gesetzliche Altersrente langfristig kaum ausreichen wird, um den bisherigen Lebensstandard auch im Ruhestand aufrechterhalten zu können. Auf diese Notwendigkeit hat der Versicherungsmarkt reagiert, indem er mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Altersvorsorgeprodukte anbietet, beispielsweise in Form von klassischen oder fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen.

Zudem beteiligt sich auch der Gesetzgeber an der privaten Altersvorsorge und hat in diesem Zuge die Rürup- und die Riester-Rente entwickelt. Die Riester Rente kennzeichnet sich vor allem durch die staatlichen Zulagen, die für jeden Sparer und jedes seiner Kinder ausbezahlt werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass es sich um ein zertifiziertes Produkt handelt. Zudem wird die Förderung in vollem Umfang nur dann gewährt, wenn ein bestimmter Prozentsatz des Jahreseinkommens in den Vertrag nach Riester investiert wird, ansonsten werden die Zulagen nur anteilig überwiesen. Die Beiträge können allerdings wiederum steuerlich abgesetzt werden. Von der Förderung können grundsätzlich alle diejenigen profitieren, die in der gesetzlichen Rentenkasse pflichtversichert sind und überdies auch beispielsweise Empfänger von Arbeitslosengeld oder Eltern im Erziehungsurlaub. Wichtig bei der Wahl eines Riestervertrag ist aber, zu beachten, dass das Zertifikat lediglich bestätigt, dass das Produkt gefördert wird, allerdings nichts über dessen Qualität oder gar Rentabilität aussagt.

Die Höhe der staatlichen Zulagen ist festgelegt, allerdings weisen die einzelnen Vertragsvarianten deutliche Unterschiede auf, so dass ein Riester Rente Vergleich bares Geld wert sein kann. Für diejenigen, die die Riesterförderung nicht nutzen können und somit vor allem für Selbstständige, Freiberufler und Besserverdienende, gibt es das Modell der Rürup-Rente. Hierbei werden keine Zulagen bezahlt, allerdings kann die Steuerlast durch die variabel gestaltbaren Beiträge deutlich gesenkt werden. Im Vergleich zu privaten Altersvorsorgeprodukten, die nicht staatlich gefördert werden, bieten die beiden staatlich geförderten Varianten neben der Förderung zudem noch zwei weitere wichtige Vorteile. Während der Beitragsphase kann das angesparte Guthaben nicht gepfändet werden und auch im Fall von Hartz-IV wird das Guthaben nicht als Vermögen gewertet. Damit bleibt das finanzielle Polster für das Alter in jedem Fall erhalten, auch wenn es zwischenzeitlich zu längerer Arbeitslosigkeit oder einer Insolvenz kommt. Nachteilig ist allerdings, dass die Auszahlung im Regelfall erst ab dem Rentenalter und größtenteils nur als monatliche Rente möglich ist. Zudem ist eine vorzeitige Kapitalisierung ausgeschlossen und auch eine Vererbung im Todesfall nur eingeschränkt möglich.
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