Mittwoch, 18. Oktober 2017

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Wie beantrage ich die Riester-Zulagen?


Die Riester-Rente wird durch die staatlichen Zulagen interessant. Doch die Zuschüsse von Vater Staat müssen erst beantragt werden. Wer das nicht weiß oder erst zu spät seine Unterlagen einreicht, der verschenkt Geld. Erstaunlicherweise gehen Versicherten auf diese Weise in jedem Jahr mehrere Millionen Euro verloren. Scheinbar vergessen viele von ihnen, sich ihre Zulagen rechtzeitig zu sichern. Zwischen Februar und März erhalten sie normalerweise ein Schreiben von ihrer Rentenversicherung, bei der sie den Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Der Brief enthält den Zulagenantrag für das vergangene Jahr.

Falls sie dieses Schreiben verlieren oder es schon weggeworfen haben, macht das nichts. Entweder sie beantragen bei der Gesellschaft, bei der sie versichert sind, neue Formulare oder sie laden sich im Internet einen neuen Antrag herunter. Das geht zum Beispiel auf der Website des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Spätestens zwei Jahre, nachdem sie den Vertrag abgeschlossen haben, müssen sie den Zulagenantrag stellen. Der Antrag ist relativ umfangreich und kompliziert, in dieser Hinsicht ähnelt er der Steuererklärung. Aber keine Angst, denn es gibt Hilfe.

Auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherer gibt es ein Beispielformular und es wird Schritt für Schritt erklärt, wie der Antrag auszufüllen ist. Viele Versicherungen füllen das Formular schon teilweise für ihre Versicherten aus, so dass die Sparer nur noch einige Punkte ergänzen müssen. Die bereits vom Versicherer ausgefüllten Felder sollten sie sich kurz durchlesen, damit keine Fehler darin enthalten sind. Den fertigen Antrag müssen sie anschließend an ihre Versicherung senden, die ihn an die Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) weiterleitet.

In der Zulagenstelle wird ihr Antrag überprüft. Wenn alles in Ordnung ist, wird die Zulage ihrem Versicherungsanbieter überwiesen und ihrem Guthaben zugerechnet. Es gibt auch die Möglichkeit, aus ihrem Antrag für ein Kalenderjahr einen Dauerantrag zu machen. Dabei ist aber Vorsicht geboten, so verlockend diese Variante auch erscheint. Wenn im ersten Antrag ein Fehler übersehen wurde, dann wird dieser Fehler jedes Jahr wieder an die Zulagenstelle für Altersvermögen weitergeleitet. Der Antrag verändert sich auch jedes Mal, wenn sich das Gehalt oder der Familienstand ändern. Für die meisten Versicherten ist es also sinnvoller, jedes Jahr einen vollständig neuen Antrag auszufüllen, auch wenn dies wiederum mit mehr Arbeit verbunden ist.
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Wie hoch ihr Mindestbeitrag zu Staatlich geförderten Riester Rente ist, finden Sie hier.
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