Montag, 11. Dezember 2017

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Rechtsschutz


Abhängig von Zielgruppe und Leistungsbausteinen sind die verschiedenen Rechtsschutzpakete durchaus unterschiedlich gestaltet. Welche Rechtschutzpakete hängt immer von der zu versicherten Person ab. Deshalb sollte man eine Rechtsschutzversicherung vergleichen. Die gängigsten Rechtsschutzarten haben wir Ihnen einmal zusammengestellt:

Rechtsschutz Kann man eigene Schadenersatzansprüche gegenüber einem Schädiger bzw. gegenüber seiner Haftpflichtversicherung geltend machen, tritt der Schadenersatz-Rechtsschutz ein.

In Bezug auf fast alle Streitigkeiten, die zusammenhängen mit Strafverfahren, Verträgen, dem Führerschein sowie Ersatzansprüchen betreffs Auto, greift der Verkehrs-Rechtsschutz. Dieser erstreckt sich nicht nur auf den Versicherungsnehmer, sondern auf sämtliche Insassen (vgl. "Kfz-Versicherung").

Wird in Verkehrssachen vor der Verwaltungsbehörde oder vorm Verwaltungsgericht prozessiert (etwa bei einem Führerscheinentzug), so tritt der Verwaltungs-Rechtsschutz für Verkehrssachen (Führerschein-Rechtsschutz) ein.

Sollen Ansprüche aus Verträgen des täglichen Lebens privat geltend gemacht respektive abgewehrt werden (Kreditaufnahme, Kaufvertrag, Reparaturauftrag), so tritt der Vertrags- und Sachenrechts-Rechtsschutz ein.

Bei Streitigkeiten im Arbeitsverhältnis kann der Arbeits-Rechtschutz helfen.

Als Mieter beziehungsweise auch als Vermieter oder Eigentümer von Wohnraum sowie Grundstücken schützt Sie der Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz. Wenn Sie Streit mit Vertragspartnern, Nachbarn oder Verwaltungsbehörden haben, so kommt die Rechtsschutzversicherung für entstehende Kosten auf.

Für Prozesse vor dem Finanz- und Verwaltungsgericht in Steuerangelegenheiten gibt es den Steuer-Rechtsschutz.

Müssen Sie einen Prozess vorm Sozialgericht führen, beispielsweise im Falle nicht angemessener Leistung von gesetzlicher Unfall-, Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung, so ist der Sozialgerichts-Rechtsschutz zuständig.

Bei Strafverfahren in Sachen fahrlässige Verletzung von Strafvorschriften bzw. in Bußgeldverfahren kann der Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz helfen.

Manchmal müssen Sie sich von Rechtsanwälten oder Notaren zum Familien- und Erbrecht beraten lassen, da die Rechtsgrundlagen sich verändert haben. In diesem Fall benötigen Sie einen Beratungs-Rechtsschutz.

Ob Sie prozessieren möchten oder nicht, entscheiden aber normalerweise immer Sie selbst. In der Klemme sind Sie hingegen, wenn Sie verklagt werden . Teuer werden kann ein Rechtsstreit aber allemal. Zumindest finanziell hält eine Rechtsschutzpolice Ihnen dann den Rücken frei.

Die Versicherung ist natürlich unnötig, falls Sie das Verfahren gewinnen. Grundsätzlich trägt - von Arbeitsgerichtsverfahren abgesehen - der Verlierer sämtliche anfallenden Kosten. Ein guter Anwalt, der bei aussichtslosen Prozessen von einem Verfahren abrät und bei Erfolg versprechenden Verfahren gewinnt, ist natürlich immer eine gute Voraussetzung.

Aber nicht bei allen Streitigkeiten ist vorher der Ausgang abzuschätzen. In diesen Fällen ist eine Rechtsschutzversicherung sicher sinnvoll. 50% der deutschen Hauhalte ist aus diesem Grunde gegen das Kostenrisiko versichert. Dass viele längst für einzelne Bereiche einen Rechtsschutz besitzen - beispielsweise die Mitglieder in Mietervereinen - wird dabei oft vergessen.


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